Maximilian Schreyer stürmt am Nürburgring aufs Podium
Pole-Position, drei Podestplätze und Platz vier in der Fahrermeisterschaft: Der erst 17-jährige Nachwuchsrennfahrer Maximilian Schreyer setzt beim Saisonfinale der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring ein eindrucksvolles Ausrufezeichen.
Ein Saisonabschluss nach Maß für Maximilian Schreyer: Beim großen Finale der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg zeigte der 17-jährige Nachwuchsrennfahrer aus Marburg noch einmal eindrucksvoll sein Können. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Alon Gabbay pilotierte Schreyer den Porsche 718 Cayman GT4 von AVIA W&S Motorsport in allen drei Rennen auf das Siegerpodest. Mit zwei zweiten Plätzen, einem dritten Rang und einer Pole-Position gehörte das Fahrerduo zu den erfolgreichsten Besatzungen des Rennwochenendes. Gleichzeitig sicherten sich Schreyer und Gabbay mit insgesamt 165 Punkten den vierten Platz in der Fahrermeisterschaft 2026.
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- ADAC GT4 Germany, 11. + 12. Rennen Hockenheim 2026 #51 BMW M4 GT4 Evo, FK Performance Motorsport: Gabriele Piana, Benjamin Sylvestersson, #30 Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport, Avia W&S Motorsport: Maximilian Schreyer, Alon Gabbay – picture by Gruppe C Photography
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Erfolgreicher Auftakt in das Finalwochenende
Bereits im ersten Rennen am Samstag machten Schreyer und Gabbay deutlich, dass sie beim Saisonfinale noch einmal ganz vorne mitmischen wollten. Auf dem traditionsreichen Hockenheimring entwickelte sich von Beginn an ein intensiver Kampf um die Spitzenpositionen. Das Porsche-Duo zeigte eine konzentrierte Leistung, behauptete sich im stark besetzten Starterfeld und nutzte seine Chancen konsequent.
Nach einem turbulenten Rennverlauf, bei dem auch eine Kollision an der Spitze für zusätzliche Spannung sorgte, überquerten Schreyer und Gabbay die Ziellinie auf dem zweiten Platz. Damit gelang ihnen ein hervorragender Auftakt in das letzte Rennwochenende der Saison.
Pole-Position als besonderes Highlight
Für einen der Höhepunkte des Wochenendes sorgte Maximilian Schreyer im Qualifying zum zweiten Rennen. Auf einer zunächst nassen, zunehmend abtrocknenden Strecke bewies der junge Marburger ein ausgezeichnetes Gespür für die wechselnden Bedingungen.
Mit einer Rundenzeit von 1:49,714 Minuten sicherte sich Schreyer die Pole-Position und ließ die Konkurrenz hinter sich. Eine bemerkenswerte Leistung, die sowohl seine fahrerische Klasse als auch seine Fähigkeit unterstrich, gerade unter schwierigen Streckenbedingungen das Maximum aus seinem Rennfahrzeug herauszuholen.
Auch im anschließenden Rennen präsentierte sich der 17-Jährige in hervorragender Form. Von der Pole-Position gestartet, verteidigte Schreyer über weite Strecken die Führung und behauptete sich gegen die Angriffe seiner Verfolger. Am Ende stand für das Fahrerduo ein weiterer zweiter Platz zu Buche.
Mit zwei Podestplätzen aus den ersten beiden Rennen war bereits vor dem abschließenden Sonntagsrennen klar, dass Schreyer und Gabbay zu den prägenden Akteuren des Finalwochenendes gehörten.
Schwierige Bedingungen beim letzten Saisonrennen
Auch das dritte und letzte Rennen der Saison verlangte den Fahrern noch einmal alles ab. Wechselhafte Wetterbedingungen und eine regennasse Strecke stellten hohe Anforderungen an Fahrzeugbeherrschung, Konzentration und Rennstrategie.
Während an der Spitze der Kampf um die Meisterschaft bis zum Schluss für Spannung sorgte, bewiesen Schreyer und Gabbay erneut ihre Konstanz. Das Porsche-Duo ließ sich von den schwierigen Bedingungen nicht aus dem Konzept bringen und brachte den Rennwagen auf dem dritten Platz ins Ziel.
Damit gelang den beiden Nachwuchsfahrern eine bemerkenswerte Bilanz: Drei Rennen, drei Podestplätze und eine Pole-Position machten das Saisonfinale in Hockenheim zu einem der erfolgreichsten Rennwochenenden ihrer Saison.
Vierter Platz in der Fahrermeisterschaft 2026
Mit den starken Ergebnissen beim Saisonfinale unterstrichen Maximilian Schreyer und Alon Gabbay auch ihre Leistung über die gesamte Saison. Nach den insgesamt sechs Rennwochenenden der ADAC GT4 Germany 2026 beendete das Fahrerduo die Meisterschaft mit 165 Punkten auf dem vierten Gesamtrang.
Für Schreyer ist dieses Ergebnis ein weiterer wichtiger Schritt in seiner noch jungen Motorsportkarriere. Der 17-Jährige bewies über die Saison hinweg, dass er nicht nur über die notwendige Geschwindigkeit verfügt, sondern sich auch in einem hochklassigen und hart umkämpften GT4-Starterfeld behaupten kann.
Besonders seine Pole-Position beim Saisonfinale sowie die drei Podestplätze in Hockenheim unterstrichen das Potenzial des Nachwuchstalents.
Auch für AVIA W&S Motorsport war das Finale ein Grund zum Feiern. Neben den starken Ergebnissen von Schreyer und Gabbay konnte das Team den Gewinn der Fahrer- und Teammeisterschaft bejubeln und damit eine erfolgreiche Saison abschließen.
Mit Rückenwind in die Zukunft
Mit seinem überzeugenden Auftritt auf dem Hockenheimring verabschiedete sich Maximilian Schreyer aus der ADAC GT4 Germany-Saison 2026. Der vierte Platz in der Fahrermeisterschaft, drei Podestplätze beim Finale und seine beeindruckende Qualifying-Leistung bilden einen erfolgreichen Abschluss eines intensiven Motorsportjahres.
Für den jungen Rennfahrer aus Marburg dürften die Erfahrungen und Erfolge dieser Saison eine wertvolle Grundlage für seine weitere Entwicklung im GT-Sport darstellen. Insbesondere das Saisonfinale hat gezeigt, dass Schreyer das Potenzial besitzt, auch künftig im Kampf um Spitzenpositionen eine wichtige Rolle zu spielen.
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